Digitalisierung findet seit der Einführung von Computern statt. Sie wird immer mehr an Bedeutung gewinnen, da die Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten unterschiedlicher Bereiche immer höher werden. Z.B. Vernetzungsmöglichkeiten der IT, Produktion, Vertrieb, Unternehmens-Strategie, Kunden, WWW (Informationen und Bewertungen von Unternehmen, Produkten, Märkten), Unternehmensführung und Zusammenarbeit, Automatisierung von Abläufen (Effizienz), Ressourcen für internes Know-How zu mehr Innovationsfähigkeit, Vernetzung mit Zulieferern, Kunden, Geschäftspartnern, Qualitätsmanagement, Controlling, HR, etc. Dadurch steigt die Komplexität enorm.

Wir sind der Überzeugung, dass sich „Innovationsfähigkeiten“ auch im Bereich der Digitalisierung nicht mit einem Workshop und/oder dem „Kopieren“ von Erfolgsrezepten schnell und einfach erwerben lässt. Die „Technik“ ist der einfache Teil der Digitalisierung. Was Sie aus unserer Sicht brauchen, um diese klug für Ihr Unternehmen zu nutzen ist, Know-How und smarte Mitarbeiter, die sich ermutigt fühlen, innovativ zu denken und zu handeln.

Peter F. Drucker, der bekannte und geschätzte Management-Vordenker definierte den Begriff der „Wissensgesellschaft“ früh. Diese Wissensgesellschaft sei gekennzeichnet durch eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung, in der Wissen und nicht Arbeit oder Rohstoffe oder Kapital zur zentralen Quelle von Produktivität und Wachstum werden (1. Drucker).

Helmut Willke nimmt den Gedanken auf und definiert die Wissensgesellschaft über Innovationen: „Von einer Wissensgesellschaft oder einer wissensbasierten Gesellschaft lässt sich sprechen, wenn zum einen die Strukturen und Prozesse der materiellen und symbolischen Reproduktion einer Gesellschaft so von wissensabhängigen Operationen durchdrungen sind, dass Informationsverarbeitung, symbolische Analyse und Expertensysteme gegenüber anderen Faktoren der Reproduktion vorrangig werden. Eine entscheidende zusätzliche Voraussetzung der Wissensgesellschaft ist, dass Wissen und Expertise einem Prozess der kontinuierlichen Revision unterworfen sind und damit Innovationen zum alltäglichen Bestandteil der Wissensarbeit werden“ (2. Willke).

Diese Aussagen unterstreichen den Punkt, dass nachhaltige Innovationsfähigkeit in der Organisation als Ressource und Aktivität vorhanden und sein muss. Diese Fähigkeiten und Know-How müssen durch Prozesse, Strukturen, erfahrene Mitarbeiter und Führungsstil aktiv unterstützt und gefördert werden.

 

Unser Ansatz:

  • Sie entwicklen ein konzeptionelles Verständnis für Innovation und Digitalisierung.
  • Sie verstehen, dass die weitere Digitalisierung unser Leben weiter begleiten wird und ständig neue Produkte und Dienstleistungsangebote hervorbringen wird, die Märkte teilweise neu definieren.
  • Sie erarbeiten sich Ihre Standortbestimmung Ihrer Organisation im Kontext der Digitalisierung und Innovationsfähigkeit in Ihrem Markt.
  • Sie erkennen Ihre eigenen Ressourcen und Herausforderungen auf der Unternehmens-, Organisations- und Führungsebene.
  • Sie können sicherer einordnen, welchen Handlungsbedarf es für Ihre Organisation im Bereich Digitalisierung und Innovationsfähigkeit gibt.

Wir kennen viele Vorgehensweisen und Konzeptideen, die Organisationen erfolgreicher im Bereich der Innovation und Digitalisierung machten. Davon lässt sich nichts kopieren. Es sind Impulse für eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Organisation, die Sie sich gestalten. Wir inspirieren, wir moderieren, wir unterstützen, damit Sie Ihre eigenen Strukturen, Prozesse und Know How entwickeln, die sie innovativer im Markt macht. Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam erste Schritte und „Experimente“, die Ihre Organisation befähigen innovativer im Bereich der Digitalisierung zu sein.

Sie entscheiden, was Sie in Ihrer Organisation nachhaltig umsetzen.
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung, wenn Sie das wünschen.

 

Fragestellungen:

(0 Nichts hält Sie ab zu gehen | 10 Sie sind für die nächsten Jahre an mich gebunden)
(0 Einmalig beim Kauf | 10 regelmäßig und automatisch)
(0 Meine Kostenstruktur ist mindestens 30% höher als die meiner Mitbewerber | 10 Meine Kostenstruktur ist mindestens 30% niedriger als die meiner Mitbewerber)
(0 Um mit meinem Geschäftsmodell zu wachsen, muss ich substanziell Ressourcen hochziehen und großen Aufwand betreiben | 10 Mein Geschäftsmodell hat keine Limits)
(0 Mein Geschäftsmodell hat keine wirklichen Alleinstellungsmerkmale | 10 Mein Geschäftsmodell hat substanzielle Alleinstellungsmerkmale und kann kaum geschlagen werden)
(0 Wirkliche Innovationen gelingen uns nicht | 10 Wir haben Prozesse, Strukturen und einen Führungsstil in der Organisation, die wiederkehrend Innovationen hervorbringen)
(0 Wir haben keine spezifischen Kompetenzen und Ressourcen um innovativ zu sein | 10 Wir haben trainierte und vertiefte Kompetenzen und Ressourcen in der Organisation)
(0 Wir wollen in erster Linie erfolgreich sein und Profit machen | 10 Wir haben eine klare Vorstellung was wir in der Welt des Kunden bewegen wollen und verfolgen das mit hohem Engagement)
(0 Ist mir gar nicht wichtig | 10 Ist für mich wesentlich und extrem wichtig)
(0 gar nicht wichtig | 10 wesentlich, um mittelfristig wettbewerbsfähig zu sein)

Sollten Sie nach Beantwortung der Fragen, den Eindruck haben, dass Sie mehr erfahren wollen, wie Sie systematisch die Kompetenzen und Ressourcen entwickeln, um innovativ und wettbewerbsfähig im Markt zu sein, dann schicken Sie das Formular mit Ihren Einschätzungen und Daten einfach ab und lassen Sie uns in den Dialog kommen.

 

Wir sind der Überzeugung, dass „innovativ sein“ lernbar ist und dass es in Experimenten risikoarm und sicher, Schritt für Schritt in Ihrer Organisation realisiert werden kann.

 

 

 

Quelle der Fragestellungen:
Überarbeitet und in Anlehnung an „Seven Questions to assess your business model design“ von Strategyzer.

Literatur:
1.) Drucker, Peter F., 1994: The Age of Social Transformation. The Atlantic Monthly, Volume 273, Number 11, Boston,
1994. http://www.theatlantic.com/past/docs/issues/95dec/chilearn/drucker.htm
2.) Willke, Helmut, 1998: Systemisches Wissensmanagement. Stuttgart: UTB/Lucius & Lucius